Doppelt hält besser

Zum souveränen Umgang mit den eigenen Daten gehört es auch, diese sicher
aufzubewahren und Datenverluste zu verhindern.

Die Bedeutung von Back-ups

Doppelt hält besser

Thema
Die Bedeutung von Back-ups
Kompetenz
Eigenverantwortung
Zeitaufwand
5 Minuten

Prolog

Zum souveränen Umgang mit den eigenen Daten gehört es auch, diese sicher aufzubewahren und Datenverluste zu verhindern. In diesem Lernmodul erfahren Sie, welche Sicherungsmöglichkeiten es für Ihre Daten gibt und worauf es bei der Datensicherung ankommt.

Welt aus Daten

Wahrscheinlich kann inzwischen jeder die eine oder andere Geschichte dazu erzählen, wie ihm unverhofft wichtige Daten verloren gegangen sind, weil beispielsweise die Festplatte des Computers den Geist aufgegeben oder ein Virus alle Daten zerstört hat.
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Achtung: Datenverluste sind nicht nur ärgerlich oder traurig, sondern können auch schwerwiegende Folgen nach sich ziehen.

Schutz vor Datenverlust

Dabei lassen sich Datenverluste leicht vermeiden, indem man regelmäßige Back-ups macht, also Sicherungskopien der Daten auf einem zweiten Datenträger speichert.
Alltagstauglicher sind externe Festplatten, die über eine sehr große Speicherkapazität verfügen, sowie virtueller Speicherplatz in einer Cloud, dessen Kapazität theoretisch immer wieder erweitert werden kann.
Der große Vorteil von Cloud-Speichern ist, dass sie via Internet überall verfügbar sind und die Sicherung auch räumlich entfernt von den Ursprungsdaten erfolgt.

Hinweis

Als Back-up eignen sich externe Festplatten oder die Cloud. Mit einem OneDrive oder einer Dropbox hat man gleich mehrere Gigabyte zur Verfügung.
Ein Brand- oder Wasserschaden im Büro kann im schlimmsten Fall nicht nur den Arbeitsrechner zerstören, sondern auch die externen Back-up-Festplatten, die im Regal neben dem Schreibtisch lagern.

Worauf kommt es an?

Egal ob zu Hause oder in der Firma: Es ist wichtig, die Back-ups regelmäßig zu machen. Wie oft die Sicherung stattfinden sollte, hängt vom konkreten Datenaufkommen ab. In vielen Fällen reicht ein wöchentliches Back-up.
Zudem sollten sehr wichtige Daten ohnehin direkt gesichert werden und nicht erst mit dem nächsten turnusmäßigen Back-up.

Was können Sie selbst tun?

Führen Sie regelmäßig, zum Beispiel einmal pro Woche, ein Back-up Ihrer Daten durch.
Sichern Sie sehr wichtige Daten sofort und nicht erst, wenn das nächste Back-up dran ist.
Nutzen Sie externe Festplatten oder Cloud-Speicher für Ihre Back-ups.
Achten Sie darauf, dass das Back-up-Verfahren einfach zu handhaben ist. Nutzen Sie zur Unterstützung eine Datensicherungssoftware.
Schützen Sie Ihr Back-up vor unberechtigten Zugriffen.

Unterkapitel:

Glossar

Datensynchronisation
Es droht ein wahres Daten-Tohuwabohu, wenn man verschiedene Endgeräte benutzt. Um das zu verhindern, können die Daten auf den Geräten synchronisiert, also in Übereinstimmung gebracht werden. Einträge im Terminkalender oder im Adressbuch des Smartphones erscheinen nach der Synchronisation dann auch auf dem Tablet oder dem Computer ebenso wie E-Mails, heruntergeladene Musiktitel, E-Books etc. Statt Tohuwabohu herrscht dann Harmonie.
Back-up
Das Back-up, die Sicherungskopie von Daten auf einem zweiten Datenträger, ist der Rettungsring für Computernutzer. Denn wenn Daten verloren gehen, weil beispielsweise eine Festplatte kaputtgeht oder man aus Versehen einen Ordner löscht, dann ist die Sicherungskopie häufig die letzte Rettung.
Cloud/Cloud-Computing
Um in die Cloud – wörtlich übersetzt: die Wolke – zu gelangen, braucht man kein Flugzeug, sondern einen Internetzugang. Beim Cloud-Computing stellt ein IT-Dienstleister auf seinen Servern Datenspeicherplatz bereit, den man als Nutzer mieten kann. Der Speicherplatz befindet sich dann nicht mehr auf dem eigenen Computer, sondern nur noch auf dem Server des IT-Dienstleisters, auf den man via Internet zugreift. So hat man immer alles dabei, wie in einer Wolke, die stets über einem schwebt.