Studie: Digital Civility Index

In unserer zunehmend vernetzten Welt lassen sich Informations- und Kommunikationstechnologien aus Beruf und Alltag nicht mehr wegdenken. Digitale Technologien vereinfachen und bereichern einerseits unser Leben, stellen uns andererseits aber vor immer neue Herausforderungen, vor allem auch aufgrund der Schnelligkeit des digitalen Wandels.

Nicht nur Erwachsenen nutzen das Netz, zunehmend auch mehr Kinder und Jugendliche bewegen sich ebenso kompetent wie furchtlos in der der digitalen Welt. Mit wachsender Digitalisierung der Gesellschaft steigen auch die Risiken, denen die Nutzerinnen und Nutzer im Internet ausgesetzt sind.

Die weltweite Studie Digital Civility Index, kurz DCI, liefert eine vergleichende Kennzahl zum Online-Umgangsverhalten weltweit. Für die Untersuchung wurden die Einstellungen und Wahrnehmungen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in 23 Ländern erhoben. Im Gesamtergebnis des DCI belegt Deutschland einen durchschnittlichen 12. Platz.
Wie die Untersuchungsergebnisse zeigen, haben in Deutschland
65 % der Studienteilnehmer bereits Erfahrungen mit unerwünschtem Verhalten im Netz gemacht. Besonders bedenklich ist, dass unerwünschtes Verhalten im Internet auch Einfluss auf das „reale“ Leben hat. So sehen zwei Drittel der Befragten erhebliche Beeinträchtigungen wie Schlafmangel, Vertrauensschwierigkeiten und ein Anstieg der Stressbelastung in Zusammenhang mit den Erlebnissen, die sie online machen. Umso wichtiger ist es, das Internet zu einem angenehmeren Ort für alle zu machen und ein Zeichen für Toleranz, Respekt und zivilisiertem Umgang zu setzen.

Hier setzt die Initiative IT-Fitness an. Mit Hilfe eines Online-Tests und begleitender Informationen zu den Themen Sicherheit und Datenschutz im Internet zeigt die Initiative konkrete Verhaltensweisen auf und bietet Tipps und Tricks für einen kompetenten und verantwortungsvollen Umgang im Netz.



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