Digitale Fußspuren

Alle Internetseiten, die man besucht hat, werden vom Browser gespeichert. Es gibt verschiedene Einstellung, bei denen man wählen kann, ob man dies möchte oder eben nicht.

Umgang mit dem Browserverlauf

Digitale Fussspuren

Thema:
Umgang mit dem Browserverlauf
Kompetenz:
Eigenverantwortung
Zeitaufwand:
5 min

Prolog

Alle Internetseiten, die man besucht hat, werden vom Browser gespeichert. Es gibt verschiedene Einstellung, bei denen man wählen kann, ob man dies möchte oder eben nicht.

Ein gutes Gedächtnis

Alle Seiten, die man besucht hat, werden vom Browser über einen bestimmten Zeitraum gespeichert. Das ist prinzipiell gut, weil man sich selbst nicht alles merken muss. Doof nur, wenn zum Beispiel auch die eigenen Kinder auf dieses Gedächtnis zugreifen können und mit einem einfachen Klick sehen, welche Weihnachts-
geschenke im digitalen Einkaufskorb liegen.
Löschen oder nicht?
Doch was passiert, wenn ich den Browserverlauf lösche? Dann kann ich doch auch selbst nicht mehr auf die Seite des Online-Shops zugreifen, oder?
Oh das ist falsch. Sie brauchen keine Angst vor einer Fehlermeldung zu haben. Das passiert nicht. Sie können wie gewohnt die Adresse des Online-Shops erneut in die Browserzeile eingeben und sich einloggen.
Genau, das stimmt nicht. Der Browserverlauf zeigt lediglich die besuchten Seiten an, mit dem tatsächlichen Zugriff hat das nichts zu tun. Doch Vorsicht: Werden auch die Cookies und die temporären Internetdateien gelöscht, ist auch der Warenkorb leer.
Ja
Nein

Hintergrund

So wie man durch Buchseiten blättert und im Buch schmökert, kann man auch durch Websites blättern und im Internet schmökern. Auf Englisch heißt das „to browse“. Deshalb heißt das Computerprogramm, mit dem man Websites ansehen und über Links von einer Website zur anderen gelangen kann, Browser oder auch Webbrowser. Der Browser von Microsoft ist der Internet Explorer.
Welche Seiten man durchgeblättert hat, also wohin man überall gesurft ist, kann sich der Browser merken. So kann er zu jederzeit anzeigen, auf welchen Websites man war. Meist reicht es schon aus, den Anfang der Internetadresse in die Adresszeile einzugeben und der Browser schlägt aus seinem Gedächtnis die passenden zuletzt besuchten Seiten vor.

Was können Sie selbst tun?

Sie können in den Einstellungen des Browsers festlegen, über welchen Zeitraum hinweg der Browser sich an besuchte Internetseiten erinnern soll.
Löschen Sie den Browserverlauf regelmäßig, wenn Sie vermeiden wollen, dass andere nachvollziehen können, welche Seiten Sie besucht haben.
Denken Sie daran, dass das Löschen des Browserverlaufes Sie nicht davor schützt, dass Unbefugte auf ihre persönlichen Daten zugreifen können.

Unterkapitel:

Glossar

Browser/Webbrowser
So wie man durch Buchseiten blättert und im Buch schmökert, kann man auch durch Websites blättern und im Internet schmökern. Auf Englisch heißt das „to browse“. Deshalb heißt das Computerprogramm, mit dem man Websites ansehen und über Links von einer Website zur anderen gelangen kann, Browser oder auch Webbrowser. Der Browser von Microsoft ist der Internet Explorer.
Website
Eine Website ist ein virtueller Ort im Internet. Er hat eine eigene Internetadresse, wie zum Beispiel www.microsoft.de, hinter der sich die einzelnen Webseiten mit Texten, Bildern und anderen digitalen Inhalten befinden. Als verbundenes Ganzes bilden die einzelnen Seiten die Website (Website : Webseite = Buch : Buchseite). Um eine Website zu besuchen und anzusehen, braucht man einen Browser.
WLAN
Wenn Daten durch die Luft schweben, dann ist keine Zauberei im Spiel, sondern WLAN. Denn WLAN ['ve:la:n] ermöglicht die Datenübertragung via Funkwellen, also beispielsweise das kabellose Surfen im Internet. Um aus dem Internet, das aus der Telefonbuchse an der Wand kommt, WLAN zu machen, braucht man einen entsprechenden WLAN-Router, an dem man dann auch die dringend anzuratende Verschlüsselung und das unbedingt erforderliche Passwort für den Zugriff einstellt. WLAN steht für wireless local area network, zu Deutsch: drahtloses lokales Netzwerk.