Engagement für mehr IT-Kompetenz
IT-Fitness will Menschen aller Berufs- und Altersgruppen im Umgang mit den neuen Technologien schulen. Im Fokus der Aktivitäten stehen dabei Jugendliche in der Berufsfindung und Auszubildende, Schüler, berufliche Wiedereinsteiger, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen.
IT-Fitness für Schüler und Azubis
Jugendliche lieben das Internet, spielen begeistert Computergames oder chatten mit ihren Freunden. In der Schule müssen sich in Deutschland aber im Durchschnitt noch 100 Schüler acht PCs teilen. Zum Vergleich: In den USA sind es 30 Computer für 100 Schüler. Den Umgang mit Neuen Medien erproben Jugendliche derzeit daher vor allem in ihrer Freizeit. Die Vermittlung von berufsbezogenen IT-Kenntnissen wie Textverarbeitung oder Tabellenkalkulation kommt dabei häufig zu kurz. In den meisten Ausbildungsberufen spielen diese Kompetenzen aber eine immer wichtigere Rolle – egal, ob die jungen Menschen als angehende Kfz-Mechaniker per Laptop Fehler an Autos diagnostizieren, als künftige Logistikfachkräfte die neueste Warenlieferung scannen oder als Auszubildende im Hotelfach Reservierungen am PC eingeben. Auszubildende kommen deshalb nicht mehr an umfassenden IT-Kenntnissen vorbei.
Der Bedarf an zusätzlicher Qualifizierung für die junge Generation in Deutschland ist also groß. Darum will IT-Fitness jenseits von Schulbüchern und Lehrplänen Angebote schaffen, die den beruflichen Umgang mit Computer, E-Mail und Internet trainieren. Das Ziel ist, den jungen Menschen so einen besseren Einstieg ins Berufsleben zu ermöglichen.
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IT-Fitness für berufliche Wiedereinsteiger
Eine Unterbrechung der Berufstätigkeit, wenn auch nur für kurze Zeit, kann zu Wissenslücken führen, die den Wiedereinstieg in den alten Beruf erschweren. Das gilt für Frauen, die nach einer „Babypause“ in die Arbeitswelt zurückkehren, aber auch für alle anderen Arbeitnehmer, die aus privaten, gesundheitlichen oder anderen Gründen ihre Tätigkeit unterbrechen mussten.
Besonders durch den Einsatz von IT am Arbeitsplatz und den technologischen Fortschritt auch in „IT-fernen“ Berufen, entwickeln sich viele Berufsbilder rasant weiter. Berufliche Wiedereinsteiger sind deshalb häufig unsicher im Umgang mit Hard- und Software und haben Schwierigkeiten, in ihren Beruf zurückzufinden. Bestehende Wissenslücken sollten daher schnell aufgefüllt werden, um sich wieder fit für den Arbeitsmarkt zu machen.
Der IT-Fitness-Test kann dabei helfen, das eigene Wissen realistisch einzuschätzen. Durch die Qualifizierungsmaßnahmen der Initiative können Wiedereinsteiger den Umgang mit den neuen Medien trainieren und die eigenen Jobchancen erhöhen.
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IT-Fitness für die Generation 50 plus
Dass die Gesellschaft von Morgen aus immer weniger jungen Menschen und immer mehr Älteren bestehen wird, ist nicht neu. Heute beschäftigen nur 46 Prozent der deutschen Unternehmen Mitarbeiter über 50 Jahre. Wie die Gesellschaft der Zukunft aussieht, verdeutlichen Expertenprognosen: Im Jahr 2020 wird die Generation 50 plus die Arbeitswelt dominieren. Künftig wird daher jeder einzelne darauf angewiesen sein, sich auch im fortgeschrittenen Alter um die Erhaltung der eigenen „Beschäftigungsfähigkeit“ zu kümmern. IT-Fitness setzt sich mit der gezielten Weiterbildung im IT-Bereich für die besseren Beschäftigungschancen von Älteren ein.
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IT-Fitness für Menschen mit Migrationshintergrund
Die verbesserte Integration von Bürgern mit Migrationshintergrund stellt in Deutschland eine große gesellschaftliche und politische Aufgabe dar. Der beste Weg zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ist neben der gemeinsamen Sprache eine gute Ausbildung beziehungsweise ein Arbeitsplatz. Die Initiative IT-Fitness will mit den kostenlosen Qualifizierungsangeboten dabei helfen, den Einstieg in den Arbeitsmarkt für jedermann zu erleichtern.
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