Philipp Sauer (23) aus Mönchengladbach
Teilnehmer am IT-Fitness-Programm „Lehrlinge gehen online“ des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH)
... hat im Februar 2008 seine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker in der Kfz-Werkstatt des Düsseldorfer Flughafens erfolgreich beendet. Hier war er einer von insgesamt 35 Lehrlingen. Nun ist Philipp Sauer Kfz-Mechatroniker-Geselle.
Wie sieht Deine Arbeitswoche in der Kfz-Werkstatt aus?
Als Lehrling hatte ich am Montag den ganzen Tag Berufsschule. Von Dienstag bis Freitag ging es in den Betrieb: Im 4. Lehrjahr arbeitete ich dort bereits weitestgehend selbstständig. Das heißt, mein erster Weg führte mich morgens zum Vorarbeiter, der mir dann die Aufgaben für den Tag zuteilte. Mein Arbeitgeber, der Flughafen Düsseldorf, hat mich nach der Lehre mit einem unbefristeten Festvertrag übernommen. Derzeit stehe ich kurz vor einer weiteren Teilprüfung des Meisterkurses und werde dann hoffentlich im März meinen Meisterbrief in Händen halten!
Wie steht es um Deine IT-Kenntnisse?
Manchmal merke ich schon, dass einige jüngere Kollegen in Sachen IT viel besser Bescheid wissen als ich. Aber der Anteil von IT ist in meinem Beruf noch überschaubar: In der Berufsschule haben wir zum Beispiel mit Text- und Tabellenkalkulationsprogrammen gearbeitet, vor allem bei Referaten. Dort gab es auch einen AutoCAD-Zeichenkurs.
Warum hast Du am IT-Fitness-Weiterbildungsprogramm „Lehrlinge gehen online“ teilgenommen?
Bei „Lehrlinge gehen online“ konnte ich meine Wissenslücken, was Computer und Internet anging, schließen. Über die Plattform hatte ich die Möglichkeit, mich kontinuierlich weiterzubilden. Denn: Ohne PCs geht in der Zukunft doch gar nichts mehr. „Lehrlinge gehen online“ kam da wie gerufen, um mein Wissen zu erweitern und meine Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Spätestens beim Probearbeiten merkt der potenzielle Arbeitgeber doch, ob man wirklich mit dem Computer umgehen kann oder nicht.