Johannes Fernandes (24) aus Hamm (Westfalen)
Teilnehmer am IT-Fitness-Programm "Lehrlinge gehen online" des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH)
... macht seit Februar 2006 eine Ausbildung zum Zahntechniker im Dentalstudio Fleitmann & Kramen in Hamm. Hier lernt er, individuelle Zahnprothesen, Kronen und Brücken herzustellen, die Zahnärzte für die Behandlung ihrer Patienten benötigen. Seine Lehre wird Johannes Fernandes im August 2008 abschließen.
Wie hast Du Deinen Ausbildungsplatz gefunden?
Nach dem Abi habe ich ein mehrmonatiges Praktikum im Dentalstudio begonnen. Anfangs wollte ich damit vor allem die Wartezeit auf einen Studienplatz verkürzen. Doch dann hat mir die Arbeit dort wirklich viel Spaß gemacht. Als der Meister mir einen Ausbildungsplatz angeboten hat, habe ich nicht lange gezögert.
Was macht ein Zahntechniker genau und spielt IT in diesem Beruf auch eine Rolle?
Als Zahntechniker arbeitet man mit Zahnärzten Hand in Hand: Dieser nimmt einen Abdruck vom Ober- oder Unterkiefer seines Patienten. Aus diesen Abdrücken erstellen wir in unseren Laboren individuelle Gipsmodelle, anhand derer dann wiederum Kronen, Brücken oder auch Prothesen gemacht werden.
In der Ausbildung zum Zahntechniker sind vor allem eigenständiges Arbeiten und Zuverlässigkeit gefragt. Das wichtigste Arbeitsgerät jedes Zahntechnikers ist ein Fräser, mit denen die verschiedenen Materialien bearbeitet werden können. Außerdem gibt es viele Instrumente, mit denen Kronen und Brücken in Wachs modelliert werden. Die Zahntechnik ist also ein Handwerk – im wahrsten Sinne des Wortes.
Dennoch: Ohne Computer kommt auch ein Zahntechniker nicht mehr weit. Wir haben zum Beispiel eine Maschine, die nur mit einem PC bedient werden kann.
Wirst Du an der Berufsschule mit Computer und Internet vertraut gemacht?
Ja, die Schule stellt einige PCs, an denen wir gemeinsam arbeiten können. Textprogramme nutzen wir regelmäßig im Unterricht. Ein Lehrer hat uns einen kleinen Crashkurs in PowerPoint gegeben, und unser neu erworbenes Wissen konnten wir dann direkt mit dem Erstellen von kleinen Vorträgen überprüfen.
Warum nimmst Du am IT-Fitness-Weiterbildungsprogramm „Lehrlinge gehen online“ teil?
IT-Wissen ist auf dem Arbeitsmarkt ein wichtiges Plus. Bei „Lehrlinge gehen online“ habe ich zum Beispiel meine Word-Kenntnisse erweitert. Ich konnte mit dem Programm zwar vorher schon gut umgehen, jetzt kenne ich aber noch weitere Funktionen, die mir vorher nicht bekannt waren und die beim Arbeiten sehr hilfreich sein können. Deshalb habe ich „Lehrlinge gehen online“ auch einigen Klassenkameraden empfohlen. Auch mein Ausbilder findet es gut, dass ich mich online weiterbilde.
Wie stellst Du Dir Deine berufliche Zukunft vor?
Ich überlege, ob ich nach meiner Ausbildung zum Zahntechniker noch ein Studium dranhänge. Mich reizen die beruflichen Möglichkeiten, die sich mir mit einem Hochschulabschluss eröffnen würden.
Hast Du den IT-Fitness-Test auf www.it-fitness.de bereits gemacht?
Ja, ich habe den Test schon gemacht und mir wurde eine „super Leistung“ bescheinigt!
Hast du neben der Ausbildung noch Zeit für andere Hobbys, z.B. Sport?
Ich spiele regelmäßig Fußball und gehe gerne joggen. Der Computer hat auch in meiner Freizeit einen hohen Stellenwert: Online-Strategie-Spiele sind ein weiteres Hobby – Gehirn-Jogging sozusagen!